UTM-Tracking
Wenn Du weißt, welche Kampagnen Ticketverkäufe bringen, kannst Du gezielt verstärken, was funktioniert. Usetix erfasst die Standard-UTM-Parameter — plus einen freien ref-Code — bei jeder Buchung und zeigt sie auf der Bestellung an. Dieselbe Erfassung läuft auch bei Anmeldungen neuer Veranstalter, sodass Du auch siehst, woher neue Usetix-Konten stammen.
So funktioniert es
Wenn ein Käufer auf einer Seite Deines Shops mit utm_*- oder ref-Parametern in der URL landet, werden diese Werte im Moment des Checkouts gelesen und auf der Bestellung gespeichert. Keine clientseitige Speicherung, kein Cookie, kein Einwilligungsbanner. In der Praxis bedeutet das Last-Click-Attribution — die Quelle, die den Käufer zur Checkout-Seite gebracht hat, ist die, die gespeichert wird.
Der Käufer muss nichts tun. Solange der Link, den er angeklickt hat, die Parameter trug, siehst Du sie auf der entstandenen Bestellung.
Welche Parameter Usetix erfasst
| Parameter | Typischer Einsatz |
|---|---|
utm_source |
Plattform oder Partner — google, facebook, instagram, newsletter, radiox. |
utm_medium |
Kanal — cpc, social, email, affiliate. |
utm_campaign |
Kampagnenname — spring-launch, dnb-night-promo, summer-2026. |
utm_term |
Suchbegriff bei bezahlter Suche, falls relevant. |
utm_content |
Variantenkennung — ad-a, video-cut-2, header-banner. |
ref |
Freier Referral-Code. Nutze ihn für Partnerprogramme, Influencer oder Quellen, bei denen die UTM-Konventionen nicht passen. |
Das sind die UTM-Standardparameter; jedes Analytics-Tool, das Du bereits nutzt, erkennt sie.
Eine Kampagnen-URL taggen
Hänge einfach einen Query-String an den Link, den Du teilst. Beispiel: eine Facebook-Anzeige für Deine Spring Showcase:
https://acme.usetix.io/events/spring-showcase?utm_source=facebook&utm_medium=social&utm_campaign=spring-launch
Für eine bezahlte Google-Anzeige mit Keyword und Creative-Variante:
https://acme.usetix.io/events/spring-showcase?utm_source=google&utm_medium=cpc&utm_campaign=brand&utm_term=konzert+tickets+berlin&utm_content=ad-variant-a
Für Influencer- oder Partner-Empfehlungen nutze ref:
https://acme.usetix.io/events/spring-showcase?ref=influencer-jane
Du kannst UTM-Parameter und ref kombinieren — sie sind unabhängig voneinander.
Wo Du die Daten siehst
Im Bestelldetail. Öffne eine Bestellung unter Admin → Bestellungen. Wenn der Käufer mit UTM- oder ref-Parametern kam, erscheint in der Seitenleiste eine Herkunft-Karte neben der Zahlung.
Im order.*-Webhook-Payload. Jeder order.paid / order.refunded / order.cancelled Webhook enthält ein attribution-Objekt. Die Felder und ein Beispiel-Payload findest Du im Webhooks-Guide.
Käufer, die per Direktlink ohne Parameter kommen, haben eine leere Attribution — die Karte erscheint dann gar nicht, und der Webhook sendet "attribution": {}.
Anmeldungen tragen ebenfalls Attribution
Dieselbe Erfassung läuft auf der Usetix-Marketingseite. Wenn ein potenzieller Veranstalter einen getaggten Link zu usetix.io anklickt und sich anschließend registriert, wird die Quelle auf seinem User-Datensatz gespeichert. Es gibt dafür keine veranstalterseitige Oberfläche — die Daten sind für das Usetix-Team sichtbar, um zu verstehen, wie neue Accounts gewonnen werden.
Hinweis auf die Trade-offs
Da nichts persistent gespeichert wird, attribuiert Usetix nur den Klick, der den Käufer zur Checkout-Seite gebracht hat. Wenn dieselbe Person am Montag über Deine Facebook-Anzeige kommt, sich umsieht, weggeht und am Freitag über eine Google-Suche zurückkommt, um zu buchen — wird die Bestellung Google zugeordnet, nicht Facebook.
Dieser Trade-off ist bewusst gewählt: Attribution über mehrere Besuche hinweg zu speichern, würde Kennungen auf dem Gerät des Käufers ablegen, was nach deutschem und EU-Recht (TDDDG / ePrivacy) ein Cookie- bzw. Speicher-Einwilligungsbanner erfordern würde. Last-Click erfasst das aussagekräftigste Signal — was den Käufer letztlich überzeugt hat — ohne diesen Overhead.